Wieder daheim ... oder wenn Muttern eine Reise tut ...

... hat sie was zu erzählen ...
... So begab es sich, daß ich einen Fahrt nach Landshut geplant habe ...  natürlich nicht ohne Grund ... die EVO hatte zur Jahrestagung geladen ... wie es so will natürlich an meinem Dienstwochenende ... also Dienst verschieben und dafür die Nacht vor der Fahrt arbeiten ... wenig schlafen und bei Schneefall aufwachen ...
Nach reiflicher Überlegung beschloss ich (aufgrund der Sommerreifen) am Auto doch mit der Bahn zu fahren .. hatte ich doch schon ein Hotelzimmer gebucht ... so buchte ich also per Handy ein Ticket und freute mich auf die Fahrt ... hatte doch übersehen, daß die Züge vor der Haustüre gar nicht fahren (wegen Schneeschäden in der Oberleitung) ... so durfte ich den Schienenersatzverkehr benutzen ... der natürlich nicht zur pünktlichen Abfahrtszeit erschien ...


Nachdem ich endlich in Tutzing ankam ... wurden just dort auch die Anschlußzüge (sie raten richtig - wegen Schneeschäden in der Oberleitung) gestrichen ... so wartete ich auf die S-Bahn (die übrigens im Gegensatz zum Zug an jeder Milchkanne hält!)
In München angekommen erwischte ich den nächsten Zug nach Landshut prompt ... dieser entschloß sich allerdings mit 15 Minuten Verspätung zu starten .... was ja nicht schlimm wäre ... brauchte ich doch keinen Anschlußzug mehr ... den Kampf mit dem Herren neben mir, der während seines Schlafes immer mehr auf mir zum Liegen kam, konnte ich erfolgreich meistern ... war ich doch etwas beunruhigt wegen der Anzeige im Zug ..


In Landshut angekommen stapfte ich zu Fuß zum Hotel ... blickte rechts und links und fand gefallen an der Stadt ...stutzte jedoch kurz an diesem Laden ...


.. und überlegte, ob die Schmerztherapie dort vergleichbar mir einer im Krankenhaus wäre. ..
Im Hotel angekommen freute man sich, daß ich endlich da wäre ... die anderen Teilnehmer der Sitzung wären schon länger vor mir angekommen ... aber eigentlich ist es gut, daß ich noch nicht früher kam ... lag doch bis vor ein paar Minuten noch ein Zugführer in meinem Bett, der seine Ruhepausen einhalten mußte ... das Zimmer würde jedoch gerade geputzt werden ...
Ich stellte kurz meine Tasche dort ab und ging zur Sitzung - 300 m entfernt ... schlich mich dort während der Rede in den Saal und lauschte dem Redner ... danach ging es schon zum Abendessen ... aber so leicht geht es nicht ... wir waren eingesperrt ... das hat man dann davon, wenn man in einer Abtei der Sitzung lauscht ...
kein Schlüssel war aufzutreiben und so öffneten wir eine Flucht-Türe und der Alarm ging los ... laut und deutlich hörbar ... bis wir alle draußen waren, war die Polizei aber noch nicht da ...

Am nächsten Tag ... Frühstück ... alles in Ordnung ... am Nachmittag mußte ich leider die Sitzung abbrechen und erwischte gleich einen Zug nach München ... ebenso die S-Bahn nach Tutzing und im Schienenersatzverkehr hatte ich eine Freundin an meiner Seite ...


Ich war unendlich froh, wieder daheim zu sein ...

1 Kommentar

  1. Hallo liebe Heidi !
    Vielen DANK fürs Teilen der Verlosung ! Viel Glück !!
    Herzliche Grüße und noch einen schönen Sonntag,
    Sandra

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