Glück auf Erden ...

... ist dort, wo man es herein läßt...


Auf dem Weg zu meiner Arbeit stelle ich mir immer wieder die Frage: "Ist es in meinem Leben alles erarbeitet, Glück, Wohlwollen anderer oder ich bin ich für mein Glück nicht alleine selbst zuständig?"

Seitdem ich jetzt schon 1,5 Jahre in "leitender Position" bin, hinterfrage ich diese Frage und Aussage oftmals täglich.
Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß - schon immer. Auch das Chaos durch Notfälle, Terminierte Abläufe usw. kommt mir - als leicht chaotischer Mensch -sehr gelegen ..Für mich bringt es Struktur und einen Leitfaden, an den ich mich halten kann!

Was mich jedoch manchmal an meine Grenzen bringt, ist der Teil der Arbeit, der in der Kontrolle und Überwachung der anderen liegt. Nicht daß sie jetzt meinen, so in "Stasi"-Manier. NEIN! Eher so:
hast du die täglichen Aufgaben abgehakt, sind die Materialien kontrolliert, hast Du nachbestellt, ist der Fehler kommentiert, die Reklamation geschrieben...

Natürlich gehört vieles davon, auch in meinen Bereich. Aber ich habe eines gelernt: Als Chef(in) muß Frau auch delegieren/anleiten können und muß (manchmal auch) kontrollieren. Was dann wiederum genau daß ist, was ich auch lernen mußte. Kontrolle ist nicht gleich Kontrolle!

Seitdem ich jetzt wirklich ein Maß gefunden habe mit dem ich gut umgehen kann, ist es auch kein Problem mehr für mich - so wie jetzt - noch schnell einen Post zu schreiben. Obwohl seit 7 Uhr in der Arbeit der Betrieb begonnen hat und ich erst um 9:00 Uhr da sein muß. Bis vor kurzer Zeit war ich auch schon früher da, weil ich immer Angst hatte, dass ES nicht läuft...

Aber ich habe ein tolle Stellvertreterin, die grandiose Arbeit leistet, obwohl sie eine der jüngsten im Team ist.


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