Zeit der Besinnlichkeit ...


Nicht nur zuhause - auch im Krankenhaus merkt man "die Staade Zeit"!

Die Menschen sind mehr zuhause. Die Besucherzahlen in den Notaufnahmen nehmen aus Labor-Sicht ab... d. h. wir stehen (gefühlt) weniger auf in der Nacht.
Sobald es dicke Flocken schneit - geht nur noch der außer Haus, der "wirklich" krank ist. Alle anderen bleiben zuhause. Wenn es glatt wird kommen diejenigen, die sich erst daran gewöhnen müssen, das man jetzt wieder vorsichtiger bzw. fester auftreten muß. Aber nur die wirklich schweren Fälle, d. h. die mit den gebrochenen Gliedmaßen, die sich einen Eintritt in den Op gesichert haben, beschäftigen uns im Labor.
Dafür füllt sich die Notaufnahme mit den Menschen, die jetzt bemerken, daß sie ALLEINE sind.
Die niemanden haben, der sich um sie kümmert.
Das sind nicht immer nur die kranken Menschen. Oftmals sind es leider auch diejenigen, die am Rande der Gesellschaft und doch mitten unter uns leben. Mit knapper Rente, einer feuchten/zugigen Wohnung, auf der Straße, die alleine sind - ohne Angehörige...
So schön die staade Zeit ist, wenn man Familie hat - so sehr denke ich auch an die Menschen, die niemanden haben ... niemanden zum beschenken ... niemanden dem sie/ oder der ihnen eine Freunde machen kann ... niemand, der einfach da sein ... keinen zum reden ... keine offene Türe ... die nichts zum Essen haben... niemanden, der an sie denkt ...
Da wird mir flau im Magen und es ist Zeit, sich mal wieder zu besinnen,  wie gut es uns geht... Nicht nur meiner Familie ... sondern vielen unter uns ... die auch mal wieder über ihren Tellerrand schauen sollten/müßten....
Alleine Gesundheit und eine Arbeit ...
... ich denke weiter darüber nach ...
Pfüats Eich ... Heidi

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