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Alle zu Hause ...

Montag, 11. Mai 2020

... wenn ich vor langer Zeit schon gewusst hätte - das der Begriff " Alle zu Hause" mal so ein Begriff werden könnte. Für mich war es ein Synonym für ein offenes Haus - mit viel Trubel, Chaos und der Möglichkeit jederzeit einen Anlaufpunkt zu haben ...

In den Augen meines Hundes Amy war es "Aufpassen - pur"...

Das ganze Haus voller Menschen
- viel Reden
- wenig Aufmerksamkeit (außer die beiden waren auf Tour etwas anzustellen) - viel Essen
- viel Sonnenschein
- viel gutem Essen
- gutem Hugo und für die Autofahrer was alkoholfreies

... kurz gesagt

--- Sehr viel Trubel ---

Und das alles unter Einhaltung von Abstandsregeln von 1,50 m im Garten auf der (zum Glück) großen Terrasse ... 

 Es war ein schöner Tag - trotz dem Nachtdienst bis morgen früh um 6 Uhr. 
So bin ich dann am Abend müde, aufgewärmt, glücklich und satt in mein Bett gefallen und habe dort bis morgens um 7 Uhr schlafen dürfen.

Heute ist ein freier Tag - zwar mit einigen Dingen zu tun. Aber trotz mit komplett freier Zeiteinteilung. Einfach nur schön. Ich ertappe mich immer wieder mal mit der Überlegung, ob Home Office oder Selbständigkeit eine Option für mich sind. Jedoch sehe ich auch sehr viele Vorteile für mich - besonders seit wir als MTA´s nur noch 8 Std. Anwesenheit in der Arbeit - statt wie in vielen Laboren noch Bereitschaftsdienst/Rufbereitschaft. Das wird mir dann bewusst - wenn ich wieder Bewerbungsgespräche führe, in denen Kolleginnen davon berichten. Dann freue ich mich, dass ich DA bin WO ICH BIN und genieße die Möglichkeiten, die ich habe. .... 


ZUFRIEDENHEIT  ist eben ein großes GUT - JEDER ist dafür SELBST VERANTWORTLICH ! 


Danke für so vieles .... (Werbung)

Samstag, 4. April 2020


... in dieser besonderen Zeit kann man gar nicht genug "Danke" sagen ...

Dieses kleine Danke habe ich bekommen, weil ich für eine Kollegin eingesprungen bin, die in dieser absolut "B´sondern Zeit" zu der Beerdigung ihrer Mutter fahren mußte. Mit Bescheinigung des Bestattungsunternehmens, dass ihre Mutter beerdigt wird - für den Fall, dass sie nachweisen muß - wohin sie jetzt fahren will ...

Ich hätte niemals im Leben geglaubt, dass wir (meine Familie & ich) jemals erleben werden, dass man an den "ganz normalen Dingen im Leben" gehindert werden kann.

Gerade kommen wir (2 Personen des gemeinsamen Haushalt) mit den beiden Hunden von einem Spaziergang aus der Umgebung zurück. Von direkt der Haustüre über den Bahnübergang - durchs Moos - am Dorfbach entlang - am Kloster vorbei -  Eier für Ostern geholt und wieder nach Hause. Begegnet sind uns 11 Menschen auf einer Strecke von 3,14 km.
Normalerweise wären uns bei diesem Wetter sicherlich 50 - 100 Menschen begegnet.

Seit einiger Zeit herrscht hier im Ort auch ein dauerhafter Wind. So als sollte es so ungemütlich sein - rauszugehen - dass auch niemand gerne die Wohnung verläßt.

Danke sein - für so vieles:
- Dass wir alle noch zur Arbeit gehen dürfen:
- Dass wir "noch nicht" erkrankt sind - obwohl besonders  die Töchterchen alle mit "Convid-19 - Patienten" beruflich zu tun haben.
- Dass es beim Einkaufen immer noch was zu kaufen gibt.
- Dass wir hier auf dem Land leben und somit kaum "eingesperrt" sind - bei unserem großen Garten.
- Dass wir ein Dach über dem Kopf haben und bei diesen nachts doch noch eisigen Temperaturen im warmen Bett liegen dürfen.

So definiert jeder sein "Danke" in dieser Familie anders ...

Auf jeden Fall haben wir heute am Eierhaus  die Eier von glücklichen freilaufenden Hühnern geholt und werden jetzt an Karfreitag für die ganze Familie die Ostereier färben. Die geräucherten Fische werden an die ganze Familie verteilt - strikt nach Vorgabe - vor die Türen gelegt und jeder verzehrt in seinen eigenen 4-Wänden seine Mahlzeiten.

Da wir alle an und über Ostern arbeiten müssen, feiern wir dieses Osterfest das alle erste und hoffentlich letzte Mal getrennt voneinander ... jeder zu seiner Zeit, wann er bei sich zuhause bzw. wann er wach ist ...

Ich bin sehr stolz auf meine Töchterchen, dass sich alle für einen Beruf in der Pflege entschieden haben ...

Ausgangsbeschränkung ... die Ruhe vor dem Sturm (im Sturm)

Montag, 23. März 2020

... in Bayern gibt es ja bereits seit Samstag 0:00 Uhr eine Ausgangsbeschränkung.
Als ich die Bescheinigungen für meine Mitarbeiter am Mittwoch vorab per Email erhalten habe - stand dabei:
- als Beleg für einen evtl. Kindergartenplatz während der Arbeitszeit
- für den Fall, dass es zu Ausgangssperren kommt ...

Ich blickte dreimal auf den PC - weil ich wirklich gedacht hatte - mich verlesen zu haben und meinte über meinen Arbeitsplatz hinweg: " Langsam finde ich das schon sehr "spucky= gespenstisch" mit dem "neuen Sars-CoV-2-Virus "!"

Ehrlich - ich hätte nie gedacht, dass es kommt - wie es jetzt ist!

So habe ich schnell am Samstag morgen eingekauft - bevor viele Menschen das gleiche vorhaben und dabei sind mir diese wunderbaren Erdbeeren in den Einkaufskorb gehüpft. So habe ich schnell mal 2 kg gekauft und nach dem Frühstück noch Erdbeermarmelade gekocht.

Anfang Februar habe ich mir "mein Büro" im ehemaligen Kinderzimmer von Töchterchen Nr. 3 eingerichtet und jetzt habe ich von dort aus Zugang zu meinem "Dienstlichen Leben".

Wenn mir jemals irgendwer erklärt hätte, dass ich als MTLA von Zuhause aus "arbeite" und versuche den Mitarbeitern vor Ort zu helfen, in dem ich Ihnen die telefonischen Anfragen abnehme - dann hätte ich denjenigen für verrückt erklärt. Es wäre mir niemals in den Sinn gekommen - von zuhause aus zu arbeiten. Mal kurz telefonieren ja - aber doch nicht in dieser Art und Weise.

Nun ja, es ist wie es ist .. und wir hier auf dem Land können uns noch wirklich sehr glücklich schätzen.

Wenn ich die Haustüre öffne, kann ich mit den Hunden direkt über die Felder gehen. Wir können auf den Wegen leicht einen Sicherheitsabstand von 2 m einhalten. Die Wiesen im Moos sind so weitläufig, dass die Hunde genug Ausgang haben.

Wenn nur dieser eiskalte Wind nicht wäre. So sind wir heute bei strahlendem Sonnenschein mit Leggings, Jeans, Winterjacke, Schal, Mütze und dicken Handschuhen bewaffnet für 1 Stunden durchs Moos gewandert. Es war super schön - aber auch richtig eisig kalt.

Auch jetzt stürmt es immer noch - obwohl der Himmel blau und die Sonne kräftig ins Haus scheint...
als wenn die Welt außerhalb uns regelrecht nach Hause drängt und es so ungemütlich wie nur möglich machen möchte...

Eigentlich haben wir noch kalendarischen Winter ...

Sonntag, 9. Februar 2020

... aber hier bei uns scheint die Sonne so mächtig, dass man eigentlich nur mit "normaler" Jacke und Stirnband das Haus verlassen kann. Handschuhe sind schon zuviel des Guten und beim Spaziergang mit unseren Hunden kommt man fast ins Schwitzen.
Heute kam spontan Töchterchen Nr. 3 vorbei und übernahm eine kurze Runde mit den Hunden.
So konnte ich weiter an dem "neuen" Outfit des Blogs feilen. Irgendwas passt einfach noch nicht. Wenn ich  wüßte was, könnte ich es ändern .... so suche ich weiter und sitze mit den Füßen im Sonnenschein ... es ist einfach für diese Jahreszeit zu warm und leider ist dieses Wetter für die Gesundheit nicht unbedingt gut zu ertragen.
Bild von Ende Januar 2020 - da hatten wir einfach keinen Schnee ... 

Frühjahr .... früh im Jahr ....

Samstag, 8. Februar 2020



so wie es jedes Jahr wieder von Neuem beginnt zu blühen ... so ändert sich auch das Leben hier im Hause H. 
Von ehemals 5 Bewohnern und einigen Vier-Beinern, sind jetzt nur 3 Bewohner und 3 Vier-Beiner hier im Hause ansässig. 

Das jüngste Töchterchen ist dem "Ruf der Klinik" gefolgt und wohnt jetzt in einer Betriebswohnung an Ihrer Arbeitsstätte. 
Das älteste Töchterchen hatte uns ja bereits in 2018 verlassen. 
So ist jetzt nur noch Töchterchen Nr. 2 hier im Haus und bevölkert mit uns unsere "Villa". 

Nicht nur der Garten gestaltet sich neu - auch der Blog durfte ein "Up-grade" erhalten. 
Es ist Zeit für etwas Neues ... 
In 2020 haben sich schon Baustellen aufgetan - einige sind schon abgearbeitet - andere in Planung ... 

Doch jetzt ist auch wieder Zeit, die Türen hier im Haus zu öffnen ... 

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